My Little Underground, Jungle World & Verein Gängeviertel e.V. präsentiert:
GHOST TOWN – MOBILE KONZERTE IM ÖFFENTLICHEN STADTRAUM
Samstag 05. September 16.00 – 22.00 Uhr
“This town is coming like a ghost town, all the clubs have been closed down, this place is coming like a ghost town, Bands won’t play no more.” — The Specials
Drei Bands, Drei ehemalige Clubs – am 05. September feiern wir das musikalische Vermächtnis der Stadt.
Ein Truck wird zur mobilen Bühne, St. Pauli erinnert sich an früher. Gute Musik, intime Einblicke und vielleicht das eine oder andere Gesicht, das mit dem Club aus eurem Leben verschwunden ist. Umsonst und draußen und bald.
Ablauf:
15:00 Heinz Karmers Tanzcafé (Budapester Str. 13) Joachim Franz Büchner Duo
17:00 Weltbühne (Nobistor 24) Tirade
19:00 Golem (Elbstraße 14) Friberty
22:00 Aftershow Party – Komet Musik Bar, Erichstraße 11, 20359 Hamburg)
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Joachim Franz Büchner Duo
Vor dem Gebäude des ehemaligen Heinz Karmers Tanzcafé
15 Uhr, Budapester Str. 13
Joachim Franz Büchner präsentiert the great lost „Music for Lovers“ vor den Kulissen der Geisterstadt!
Im reduzierten Duo mit Sängerin Anna Suhr stellt JFB abenteuerlustige Postpunk-Chansons vor, die er mit epischer Popmusik kontrastiert. Die Songs stammen aus dem im Januar erscheinenden Doppelalbum der JFB-Band mit 30 Gaststars des deutschsprachigen Undergrounds. Zweistimmiger Gesang, ein analoges Metronom, die treue Telecaster und Klavierakzente erzählen gleichermaßen melancholisch wie kämpferisch von Liebesbeziehungen und dem verwirrend reichen, gefährlichen, unveräußerbaren Verhältnis zur Musik in der Jetzt-Zeit.
https://www.instagram.com/joachimfranzbuechner/
https://jfbband.de/
Tirade
Vor dem Gebäude der ehemaligen Weltbühne
17 Uhr, Nobistor 24
Die Hamburger Band Tirade, für diesen besonderen Auftritt mit Sven Janetzko (Deichkind) an der Gitarre, verbindet Musik und Sprache zu einem elegischen, zugleich aufsässigen Sound. Ihre Songs setzen sich mit den kleinen und großen Aufständen des Inneren und Äußeren auseinander, mit emotionalen Verflechtungen, persönlichen Widersprüchen und tiefen Sehnsüchten. Dabei entsteht ein musikalischer Zwischenraum, in dem Verletzlichkeit und Widerstand ihren Ausdruck finden und gesellschaftliche Erwartungen hinterfragt werden dürfen. Tirade schafft so Raum für ein selbstbestimmtes Aufbegehren und die Erkundung eigener Gefühle.
https://theguyiminto.bandcamp.com/
Friberty
Vor dem Gebäude des ehemaligen Golems
19 Uhr, Elbstraße 14
Friberty ist das englischsprachige Soloprojekt von Jens Friebe. Zwischen Synthesizern und Drumcomputer entwickelt er einen eigenwilligen Sound zwischen roher Elektronik, glamourösem Pop und minimalistischem Pomp. Seine Songs verbinden schmutzige Lieblichkeit mit einer eigentümlichen Mischung aus persönlicher Verletzlichkeit, politischer Beobachtung und lakonischem Humor. Die bewusst einfachen englischen Texte treffen auf eine Musik, die gleichzeitig reduziert und opulent wirkt. Friberty klingt wie Pop aus einer leicht verschobenen Gegenwart – elegant, kantig und immer ein wenig gegen den Strich gebürstet.
https://www.instagram.com/jens_friebe
gefördert durch die Behörde für Kultur und Medien Hamburg


